Angola

Angola

Seit Anfang der 2000er Jahre und dem Ende eines fast 30-jährigen Bürgerkriegs arbeiten wir daran, das überlastete und unterversorgte Gesundheitssystem Angolas zu stärken.

HIV-Peer-Berater in Angola

Engagierende Gemeinschaften in Angola

Die Einbindung gefährdeter Gruppen in ihre eigene Versorgung ist der Schlüssel zur Seuchenbekämpfung. Sexarbeiterinnen sind eine wichtige Bevölkerungsgruppe, die für die Beendigung der HIV- und AIDS-Epidemie von entscheidender Bedeutung ist, aber Gewalt und Diskriminierung sind Hindernisse, um diese Bevölkerungsgruppe zu erreichen. In Angola haben unsere Programme mit Sexarbeiterinnen zusammengearbeitet, um eine klientenzentrierte Intervention zu entwickeln, die sich auf das Auffinden, Testen und Behandeln von HIV konzentriert. Sexarbeiterinnen wurden zu HIV-Peer-Beratern ausgebildet, um eine sichere, vertrauenswürdige Informations- und Beratungsquelle während des HIV-Test- und Behandlungsprozesses zu bieten. Zwischen 2017 und 2019 hat das Projekt mehr als 24,000 Sexarbeiterinnen in der Provinz Luanda sensibilisiert.

Überblick

Mit Unterstützung von USAID, PEPFAR und anderen Partnern haben wir mit dem angolanischen Gesundheitsministerium zusammengearbeitet, um pharmazeutische Lieferketten zu stärken; Verbesserung des Zugangs zu lebenswichtigen Gesundheitsgütern; ein nachhaltiges Modell für die Bereitstellung hochwertiger HIV- und AIDS-Dienste etablieren; erreichen Sie wichtige Bevölkerungsgruppen mit Präventions-, Pflege- und Behandlungsdiensten; und Verbesserung der Kapazitäten der Kommunal- und Provinzregierungen zur Planung, Finanzierung und Überwachung von Gesundheitsprogrammen.

Für Angolas Kampf gegen HIV ist es von entscheidender Bedeutung, wichtige Bevölkerungsgruppen mit Präventions-, Pflege- und Behandlungsdiensten zu erreichen. Wöchentliche Peer-Selbsthilfegruppen für Sexarbeiterinnen helfen dabei, strukturelle Barrieren wie geschlechtsspezifische Gewalt (GBV) anzugehen, die sie einem höheren Risiko für eine HIV-Infektion aussetzen.
Im Rahmen von PEPFAR-finanzierten Projekten setzen MSH-Teams Indexfalltests als eine Strategie ein, um die UNAIDS 90-90-90-Ziele zu erreichen. Bei Indexfalltests wird eine Person mit bestätigter HIV-Infektion (ein Indexfall) gebeten, Familienmitglieder (Kinder, Ehepartner, Sexualpartner, Geschwister und Eltern) zu kontaktieren, um sie zu einem HIV-Test einzuladen. Sehen Sie sich dieses Webinar an, um mehr anhand von drei Fallstudien aus Äthiopien, Angola und Malawi zu erfahren.