Côte d'Ivoire

Côte d'Ivoire

Seit 2013 arbeiten wir mit der Regierung von Côte d'Ivoire an der Umsetzung von Projekten zur Stärkung des Gesundheitssystems durch den Einsatz von Führungs-, Management- und Governance-Fähigkeiten sowie Arzneimittelmanagement, die die Lieferkette von Rohstoffen für HIV und AIDS-Programme.

Stärkung des Gesundheitssystems in Côte d'Ivoire durch Führung, Management und Governance

Anfänglich begann unsere Arbeit für Führung, Management und Governance (LMG) als ein von PEPFAR finanziertes Pilotprojekt in zwei Regionen für 18 Monate. Die Verbesserungen bei den HIV-Retentionsraten waren so beeindruckend, dass der Generaldirektor für Gesundheit USAID bat, zusätzliche Mittel bereitzustellen und die Arbeit auf drei weitere Regionen in Côte d'Ivoire auszudehnen. Gleichzeitig arbeitete das Gesundheitsministerium mit dem Global Fund zusammen, um die Finanzierung von LMG in seinen neuen Zuschuss aufzunehmen, was zu einem Zuschuss von 5.3 Millionen US-Dollar führte, um den Aufbau von LMG-Kapazitäten in neun Regionen zu integrieren. Insgesamt 35 Distrikte wurden in LMG-Kenntnissen geschult, und 18 Distrikte konzentrierten sich auf die Verbesserung der Schwangerenvorsorge, indem die Zahl der Frauen, die vier oder mehr Vorsorgeuntersuchungen besuchten, von 30 % auf 42 % erhöht wurde.

Überblick

Wir haben auf regionaler, Bezirks- und Gesundheitseinrichtungsebene in Côte d'Ivoire gearbeitet, um die Präventions- und Reaktionsbemühungen bei epidemischen Krankheiten zu koordinieren und die Dienstleistungen für die HIV/AIDS- und TB-Behandlung zu verbessern. Unsere Arbeit zur Stärkung lokaler Führungs-, Management- und Governance-Strukturen hilft Entscheidungsträgern auf regionaler Ebene, die Leistung zu verbessern und eine größere Eigenverantwortung für Gesundheitsdienste aufzubauen. Wir haben auch die Einführung des ersten leistungsbasierten Finanzierungsprogramms von Côte d'Ivoire unterstützt, um die Gesundheitsdienste in Gesundheitseinrichtungen besser zu erbringen. Um das komplexe Problem der Antibiotikaresistenz anzugehen, unterstützen wir die Bemühungen der Länder, Systeme und Praktiken zur Infektionsprävention und -kontrolle sowie zur angemessenen Verwendung von Arzneimitteln zu stärken.