Süd-Sudan

Süd-Sudan

Unsere Arbeit zur Stärkung der Gesundheitsdienste im Südsudan trug dazu bei, die Kapazitäten der Regierung zur Verbesserung und Finanzierung qualitativ hochwertiger Gesundheitsdienste aufzubauen. Unsere Aktivitäten reichten von der Stärkung der nationalen Tuberkulose- und Malariakontrollprogramme bis hin zur Unterstützung des Gesundheitsministeriums bei der Koordinierung und Ausweitung wirksamer pharmazeutischer Maßnahmen zur Bekämpfung von HIV und AIDS sowie der Gesundheit von Mutter und Kind.

Gesundheitsfinanzierung im Südsudan

Die Länder formalisieren zunehmend die Rolle des Gemeindegesundheitspersonals innerhalb ihrer Gesundheitssysteme, aber vielen fehlen sowohl die finanziellen Ressourcen, um Gemeindegesundheitsprogramme zu starten und aufrechtzuerhalten, als auch Beweise für die langfristigen Kosten – ein Stolperstein für die Sicherung der Finanzierung. Um den Ländern bei der Erstellung dieser Nachweise zu helfen, haben wir mit UNICEF zusammengearbeitet, um das Community Health Planning and Costing Tool zu entwickeln, das Planern hilft, die Kosten und die Finanzierung von Gemeinschaftsprogrammen auf nationaler oder subnationaler Ebene zu berechnen. Die Ergebnisse können verwendet werden, um die Leistung zu bewerten, die zukünftige Programmierung zu planen und Investment Cases zu entwickeln. Seit 2016 wird das Tool in 14 Ländern eingesetzt. Im Südsudan nutzte die Regierung das Tool, um Ressourcen für die Ausbildung und den Einsatz von Gesundheitspersonal in der Gemeinde zu entwerfen und zu mobilisieren.

Überblick

Im Südsudan stärkte die MSH das Management der pharmazeutischen Lieferkette auf nationaler, bundesstaatlicher und Bezirksebene, indem sie Schulungen für Gesundheitspersonal bereitstellte und die Lagermöglichkeiten für Medikamente verbesserte. Unterstützung bei der Einrichtung der Logistikmanagementeinheit des Gesundheitsministeriums und der Einführung pharmazeutischer Managementinstrumente, Unterstützung der Ausweitung von Malariaprodukten und reproduktiven und Mutter-, Neugeborenen- und Kindergesundheitsmedikamenten. Unsere Arbeit trug dazu bei, TB-Dienste in die routinemäßige primäre Gesundheitsversorgung zu integrieren, und schulte Kliniker, Krankenschwestern, Gemeindegesundheitspersonal und Labortechniker in Fallmanagement, Identifizierung, Überweisung mutmaßlicher TB-Fälle und rechtzeitiger Behandlung.