Länderzuschuss des Fleming Fund für Nigeria, Phase 2
Länderzuschuss des Fleming Fund für Nigeria, Phase 2
![[Mitarbeiter des Gesundheitswesens, der einen Malaria-Schnelltest während des Kaskadentrainings im Bundesstaat Cross River, Nigeria durchführt. Bildnachweis: Oluwatobiloba Akerele/MSH]](https://msh.org/wp-content/uploads/2021/04/health_care_worker_conducting_malaria_rapid_diagnostic_test_during_cascade_training_in_cross_river_state_nigeria_photo_credit_oluwatobiloba_akerele_msh_715px.png)
Übersicht
Antimikrobielle Resistenzen (AMR) gefährden die öffentliche Gesundheit, indem sie lebensrettende Medikamente weniger wirksam machen. Dies führt zu schwerer behandelbaren Infektionen und einem erhöhten Risiko der Krankheitsübertragung, schwerer Erkrankungen und Todesfälle. Die Stärkung der Überwachungssysteme ist entscheidend, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen, den angemessenen Einsatz antimikrobieller Mittel zu steuern und eine evidenzbasierte Politik zu entwickeln.
Mit Unterstützung des britischen Gesundheitsministeriums setzt MSH den Fleming Fund Country Grant für Nigeria um, um den One-Health-Ansatz des Landes zur AMR-Überwachung in den Bereichen Mensch, Tier, Landwirtschaft und Umwelt zu stärken. In enger Zusammenarbeit mit wichtigen nigerianischen Ministerien, Laboren und anderen Interessengruppen trägt MSH dazu bei, die AMR-Erkennung sowie die Meldung und Nutzung von Überwachungsdaten zu verbessern. Gleichzeitig treibt MSH Nigerias Nationalen Aktionsplan gegen AMR voran und richtet sich an globalen Standards aus.
Aufbauend auf der ersten Phase des Projekts konzentriert sich die Initiative auf vier Kernbereiche, die Nigerias One-Health-Überwachungssystem verankern.
- Erstellung hochwertiger AMR-Daten: Generieren Sie durch verbesserte Laborkapazitäten und standardisierte Protokolle hochwertige Daten zur antimikrobiellen Resistenz in allen Gesundheitssektoren.
- Stärkung der Datenanalyse: Verbesserung der nationalen Kapazitäten zur Durchführung gründlicher Analysen, die Ergebnisse in umsetzbare Erkenntnisse für Politik und Interventionen umsetzen.
- Daten mit Entscheidungsträgern teilen: Geben Sie Analysen systematisch an Regierungsministerien, private Partner und internationale Interessengruppen weiter, um fundierte Entscheidungen zu treffen.
- Förderung nachhaltiger Investitionen: Fördern Sie Investitionen, um die AMR-Überwachung in nationale Systeme einzubetten und gleichzeitig lokale Eigenverantwortung für langfristige Auswirkungen aufzubauen.
Dieser multisektorale One-Health-Ansatz geht über die traditionelle AMR-Überwachung hinaus und umfasst Pionierarbeit zum Einsatz und zur Resistenz antimikrobieller Mittel in den Bereichen Umwelt und Landwirtschaft. Mit dieser integrierten Strategie tragen MSH und seine Partner dazu bei, zuverlässigere Daten zu entwickeln und gezielte Interventionen zum Schutz der menschlichen Gesundheit vor allen AMR-Bedrohungen zu leiten.
Alarm zur antimikrobiellen Resistenz (AMR) – Ausgabe 1: Start der zweiten Phase der AMR-Überwachung in Nigeria
MSH schließt sich mit Mott MacDonald, ICF, zusammen, um hartnäckige Diagnoselücken zu lösen
Hochwertige Labordienstleistungen sind die heimlichen Helden wirksamer Gesundheitssysteme weltweit. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei Behandlungsentscheidungen, der Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen und der Überwachung neu auftretender Gesundheitsbedrohungen. Trotz ihrer entscheidenden Bedeutung haben Labore, insbesondere in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, oft mit einer schwachen Betriebsinfrastruktur, unzuverlässigen Lieferketten und einem allgemeinen Mangel an Ressourcen und Fachwissen zu kämpfen.
An vorderster Front der AMR: Ein systemischer Ansatz
Management Sciences for Health (MSH) veranstaltete am Rande der 79. Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNGA) eine persönliche Veranstaltung, um die Rolle starker Lieferketten und Gesundheitssysteme im Kampf gegen antimikrobielle Resistenzen (AMR) zu untersuchen. Internationale Experten, lokale Praktiker und Gesundheitspersonal an vorderster Front im Kampf gegen AMR tauschten ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus.

Babatunde Akinola
Project Director
Projektkontakt
Babatunde Akinola verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der pharmazeutischen Produktion, bei Arzneimittelzulassungsbehörden, multinationalen Konzernen und im öffentlichen Gesundheitswesen. Zuvor leitete Akinola das USAID-Programm „Medicines, Technologies, and Pharmaceutical Services“ (MTaPS) in Nigeria. Ziel war es, in Zusammenarbeit mit dem nigerianischen Zentrum für Krankheitskontrolle und den Gesundheitsministerien der Landesregierungen Programme zur Eindämmung antimikrobieller Resistenzen zu stärken. Der Schwerpunkt lag dabei auf der sektorübergreifenden Zusammenarbeit, der Infektionsprävention und -kontrolle sowie dem verantwortungsvollen Umgang mit antimikrobiellen Substanzen.
Bevor er zu MSH kam, war er als Regulierungsbeamter bei der Nationalen Behörde für Lebensmittel- und Arzneimittelzulassung in Nigeria tätig. Er besitzt einen Bachelor-Abschluss in Pharmazie und einen Master-Abschluss in Informationswissenschaften von der Universität Ibadan in Ibadan, Nigeria; einen Master-Abschluss in Betriebswirtschaft von der Obafemi Awolowo University in Ile-Ife, Osun State, Nigeria; und ein Postgraduierten-Diplom in Public Health von der University of Western Cape, Südafrika.
Spender & Partner
Die Geber
UK-Hilfe
Ministerium für Gesundheit und Soziales
Partner:innen
Der Fleming Fund
Mott MacDonald
Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Bundesministerium für Gesundheit und Soziales, Nigeria
Nigerianisches Zentrum für Seuchenkontrolle (NCDC)
Bundesumweltministerium, Nigeria
Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährungssicherheit, Nigeria




