Aufbau von der HIV-Reaktion hin zu einer universellen Gesundheitsversorgung

Aufbau von der HIV-Reaktion hin zu einer universellen Gesundheitsversorgung

Von: Jonathan Jay, Kent Buse, Marielle Hart, David Wilson, Robert Marten, Scott Kellerman, Morolake Odetoyinbo, Jonathan D. Quick, Timothy Evans, Peter Piot, Mark Dybul, Agnes Binagwaho
Veröffentlichung: PLoS Medicine2016; 13 (8): e1002083. doi:10.1371/Zeitschrift. pmed.1002083.

Abstrakt

Die universelle Gesundheitsversorgung (UHC) hat als globale Gesundheitspriorität an Bedeutung gewonnen. Die UHC-Bewegung zielt darauf ab, den Zugang zu qualitativ hochwertigen, benötigten Gesundheitsdiensten zu verbessern und gleichzeitig finanzielle Härten durch Gesundheitsausgaben zu verringern, insbesondere in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Als politische Agenda wurde UHC in erster Linie mit Vorauszahlungs- und Risikopooling-Programmen identifiziert. Während die Finanzierungspolitik wichtige Vorteile bietet, erfordert die Verbesserung des Zugangs zu Gesundheitsdiensten umfassendere Reformen. Als Lehren sollte die UHC-Bewegung auf die globale HIV-Reaktion schauen, die auf viele der gleichen Zugangsbarrieren in schwachen Gesundheitssystemen gestoßen ist. Beträchtliche Erfolge bei HIV sind das Ergebnis innovativer Ansätze, auf denen UHC-Bemühungen aufbauen können, in Bereichen wie Governance, Finanzierung, Leistungserbringung, politische Mobilisierung, Rechenschaftspflicht und Menschenrechte. UHC- und HIV-Bemühungen müssen potenzielle Synergien nutzen, insbesondere in Umgebungen mit hoher HIV-Belastung und erheblichen Ressourcenbeschränkungen.

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