Informationsblätter sowie politische und programmatische Empfehlungen – Evidenzbasierte technische Interessenvertretung für die Einführung des HPV-Impfstoffs in Nigeria

Informationsblätter sowie politische und programmatische Empfehlungen – Evidenzbasierte technische Interessenvertretung für die Einführung des HPV-Impfstoffs in Nigeria

Gebärmutterhalskrebs zählt in Nigeria weiterhin zu den häufigsten Krebstodesursachen bei Frauen – dabei ist er größtenteils vermeidbar und behandelbar. Da HPV für etwa 95 % der Gebärmutterhalskrebsfälle verantwortlich ist, spielt die regelmäßige HPV-Impfung neben Vorsorgeuntersuchungen und Behandlung eine zentrale Rolle in der Prävention.

Durch die Evidenzbasierte technische Interessenvertretung (Projekt)MSH und Partner führten in den Bundesstaaten Kano, Kaduna und Lagos Studien durch, um Chancen und Herausforderungen für die nachhaltige HPV-Impfstoffversorgung zu ermitteln. Die Analyse ergab, dass die Impfung jedes impfberechtigten Mädchens zwischen 9,000 und 14,000 Naira (ca. 6–9 US-Dollar) kostet und unterstrich die Notwendigkeit von Strategien auf Landesebene, zweckgebundenen Haushaltsmitteln und stärkeren Koordinierungsmechanismen, um die Kontinuität der Impfungen auch nach dem Ende der Gavi-Unterstützung zu gewährleisten.

Nachhaltige Lösungen vorantreiben

Die Beteiligten erörterten Prioritäten in den Bereichen Politik, Finanzierung und Koordinierung, um die nächsten Schritte festzulegen:

Der bemerkenswerte Anstieg der HPV-Impfquote im Bundesstaat Kano von 4 % auf 86 % wurde als Vorbild für lokale Führung, staatliche Eigenverantwortung und Partnerkoordination hervorgehoben.

Die Teilnehmenden betonten, dass eine nachhaltige HPV-Impfung einen sektorübergreifenden Ansatz, das Vertrauen der Bevölkerung und eine starke lokale Führung erfordert. Die Partner bekräftigten ihr gemeinsames Engagement, sicherzustellen, dass jedes nigerianische Mädchen – ob in der Schule oder nicht – Zugang zu diesem lebensrettenden Impfstoff hat.

Ressourcen zum Herunterladen verfügbar: