Der Globale Fonds wählt Management Sciences for Health aus, um eine klimabewusste Krankheitsüberwachung in Afrika zu unterstützen. 

21. Januar 2026

Der Globale Fonds wählt Management Sciences for Health aus, um eine klimabewusste Krankheitsüberwachung in Afrika zu unterstützen. 

Arlington, VA – 21. Januar 2026 – Management Sciences for Health (MSH) wurde vom Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria (Globaler Fonds) als Anbieter technischer Unterstützung für die klimainformierte Krankheitsüberwachung in Partnerschaft mit dem African Field Epidemiology Network (AFENET) ausgewählt.

Viele Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen leiden unter den Folgen klimabedingter Notfälle wie Überschwemmungen, Stürmen, Dürren und Krankheitsausbrüchen, die ihre Gesundheitssysteme erschüttert und die Gesundheitsversorgung beeinträchtigt haben. Die Gesundheitsministerien suchen nach effizienteren Wegen, um die grundlegenden Funktionen der öffentlichen Gesundheitsdatenverwaltung aufrechtzuerhalten und gleichzeitig leistungsfähige krankheitsspezifische Systeme zu sichern. Gleichzeitig wollen sie die Integration und Nachhaltigkeit in ressourcenarmen Gebieten fördern. Der Globale Fonds beabsichtigt, über seinen Katalysatorfonds für Klima und Gesundheit die nationalen HIV-, Tuberkulose- und Malariaprogramme in Afrika durch gezielte Unterstützung gegen diese negativen Auswirkungen zu stärken, um klimabedingte Krankheitsausbrüche besser zu erkennen und darauf reagieren zu können.  

Als einer der vom Globalen Fonds vorqualifizierten Anbieter technischer Unterstützung werden MSH und AFENET gemeinsam afrikanische Länder bei der Stärkung und Integration von Datensystemen zur Krankheitsüberwachung unterstützen. Dabei werden Klimadaten und andere Umweltdaten in bestehende Überwachungssysteme integriert, um die Frühwarnkapazitäten für klimasensitive Krankheiten zu verbessern. Wir werden außerdem die Entwicklung und Institutionalisierung klimasensibler Frühwarnsysteme, die Überwachung mehrerer Krankheiten sowie die sektorübergreifende Vorsorge und Reaktion fördern. Unter Einbeziehung der relevanten Akteure in den Ländern wird unsere technische Unterstützung die bestehende Gesundheitsinfrastruktur und Überwachungssysteme, klimabedingte Risiken, die die Krankheitsübertragung und die Gesundheitsversorgung beeinflussen, gefährdete und besonders betroffene Bevölkerungsgruppen sowie die jeweiligen Kontextdynamiken bewerten und einen Plan zur Erweiterung oder Anpassung der bestehenden digitalen Überwachungsinfrastruktur entwickeln, um Klimarisiken zu berücksichtigen. Zudem wird die Nachhaltigkeit durch Schulungen und Kompetenzentwicklung für das Gesundheitspersonal sowie durch die schrittweise Übertragung finanzieller und operativer Verantwortung an nationale und subnationale Systeme gefördert. 

Laut der technischen Beraterin Anika Ruisch unterstreicht diese Arbeit „die wachsende Rolle von MSH bei der Förderung klimaresistenter Gesundheitssysteme und ihr Engagement für die Bereitstellung integrierter, datengestützter Lösungen für Partnerländer. Durch diese Partnerschaft mit AFENET wird MSH spezialisierte technische Expertise einbringen und gleichzeitig die institutionellen und technischen Kapazitäten von AFENET weiter stärken.“

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