Lokal geführt, datenbasiert: Äthiopien unterstützt NSCA 2.0 zur Institutionalisierung der Reife der Gesundheitsversorgungskette
Lokal geführt, datenbasiert: Äthiopien unterstützt NSCA 2.0 zur Institutionalisierung der Reife der Gesundheitsversorgungskette

In einem wichtigen Schritt zur Stärkung des äthiopischen Gesundheitssystems hat das Gesundheitsministerium (MOH) in Zusammenarbeit mit der von USAID finanzierten Aktivität zur Stärkung der Lieferkette (SCS), hat das National Supply Chain Maturity Assessment (NSCA 2.0) mit zusätzlichen lokalen Kontexten für die nationale Umsetzung offiziell gebilligt.
Unter dem Vorsitz von SE Frehiwot Abebe, dem Gesundheitsminister des Staates, kamen bei einer hochrangigen Konsultation die Führung des Gesundheitsministeriums, der SCS-Vorsitzende und technische Experten zusammen, um die Methodik des Tools zu validieren und seine strategische Einführung zu planen.

NSCA 2.0 ist ein umfassendes, datenbasiertes Tool zur Bewertung der Reife der äthiopischen öffentlichen Gesundheitsversorgungskette auf allen Ebenen – von der Bundesebene bis zur Leistungserbringung an vorderster Front. Mit 41 Key Performance Indicators (KPIs) und 1,303 Fragen sowie 300 zusätzlichen Fragen zum lokalen Kontext ermöglicht das Tool eine gründliche Bewertung der Lieferketten- und Apothekenleistungskapazitäten.
„Unser gemeinsames Ziel besteht darin, sicherzustellen, dass jeder Datenpunkt zu Maßnahmen führt – und lebensrettende Güter näher zu den Patienten zu bringen“, sagte Edmealem Ejigu, Chief of Party des USAID SCS-Projekts.
Wichtigste Ergebnisse der Konsultation:
- Offizielle Zulassung von NSCA 2.0 für den nationalen Einsatz
- Bildung eines Lenkungsausschusses und einer technischen Arbeitsgruppe zur Überwachung der Initiative.
- Bevorstehende technische Validierung von KPIs, Tracer-Medikamenten und Formaten
- Beauftragung eines unabhängigen Beratungsunternehmens zur Durchführung der Bewertung
Es ist allgemein anerkannt, dass NSCA 2.0 als Grundlage für Äthiopiens Halbjahresprüfung für das Haushaltsjahr 2018 dienen, die Abschlussbewertung des Entwicklungs- und Investitionsplans für den Gesundheitssektor des Landes unterstützen und den nächsten Zyklus der nationalen Gesundheitsplanung aus Sicht der Lieferkette leiten wird.
In ihrem Schlusswort bekräftigte Frehiwot Abebe die Führungsrolle der Regierung bei der Institutionalisierung des Tools. „Dieses Tool ist nicht nur eine technische Übung – es ist ein strategisches Instrument zur Institutionalisierung der Lieferkettenreife in unserem Gesundheitssystem. Wir sind entschlossen, diesen Prozess zu steuern, ihn in unsere nationalen Plattformen zu integrieren und seine Nachhaltigkeit über die Projektlaufzeiten hinaus sicherzustellen.“
Das Tool wurde an die nationalen Prioritäten angepasst und hat sowohl bei staatlichen als auch bei nichtstaatlichen Akteuren Konsens gefunden.