Neue Analyse beleuchtet die wirtschaftlichen Kosten der Malaria und die Wachstumschancen Afrikas
Neue Analyse beleuchtet die wirtschaftlichen Kosten der Malaria und die Wachstumschancen Afrikas
Arlington, VA – 21. Oktober 2025 – Drastische Kürzungen der Mittel für Malariaprogramme könnten ein Wiederaufflammen der Krankheit auslösen, das Afrika bis 2030 83 Milliarden US-Dollar an BIP-Verlusten und fast eine Million Menschenleben kosten könnte, darunter 750,000 Kinder unter fünf Jahren. Dies sind einige der Ergebnisse eines neuen Berichts von Malaria No More UK (MNMUK) und der African Leaders Malaria Alliance (ALMA), dessen technische Modellierung und Analyse von Management Sciences for Health (MSH) erstellt wurden.
Die Analyse zeigt, dass die Beibehaltung des derzeitigen Investitionsniveaus den gegenteiligen Effekt haben könnte: 1.86 Millionen Menschenleben könnten gerettet werden und Afrikas BIP könnte bis 2030 um 231 Milliarden Dollar steigen. Der Bericht macht deutlich, dass die Ausrottung der Malaria nicht nur eine gesundheitliche Priorität, sondern auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit für den Kontinent darstellt.
Das technische Team von MSH unter der Leitung von Justice Nonvignon, Technischer Direktor für Gesundheitsökonomie, trug zur ökonomischen Modellierung und Datenanalyse bei, die diesen Ergebnissen zugrunde liegt. Die Modelle quantifizieren, wie sich Malaria auf nationale Produktivität, Bildung und Wachstum auswirkt – und wie nachhaltige, strategische Investitionen in die Ausrottung der Malaria Entwicklung und Widerstandsfähigkeit in ganz Afrika fördern können.
„Mithilfe unserer Modellierung und wirtschaftlichen Analyse hat MSH dazu beigetragen, die Risiken und Möglichkeiten zu quantifizieren“, sagte Dr. Dan Schwarz, Chief Medical Officer bei MSH. „Die Ausrottung der Malaria rettet Leben und stärkt Afrikas Wirtschaft.“
Diese Zusammenarbeit baut auf der langjährigen Führungsrolle von MSH in der Malaria-Programmierung und Gesundheitsökonomie auf. In ganz Afrika arbeitet MSH mit Regierungen, Geldgebern und technischen Agenturen zusammen, um datenbasierte Erkenntnisse zu generieren, die Investitionsentscheidungen unterstützen, eine effektive Ressourcenallokation fördern und die Systeme stärken, die die Ausrottung der Krankheit ermöglichen.
Mehr dazu: https://economy.zeromalaria.org/
Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit im Bereich der Gesundheitsfinanzierung: https://msh.org/health-care-financing/