Bessere Planung, besserer Zugang: SCS unterstützt Äthiopiens Überprüfung der Versorgung mit Gesundheitsgütern

30. Juni 2025

Bessere Planung, besserer Zugang: SCS unterstützt Äthiopiens Überprüfung der Versorgung mit Gesundheitsgütern

Von: Habtamu Tesfaye, Direktor für strategische Informationen, SCS Activity

Der rechtzeitige Zugang zu lebensrettenden Medikamenten und Hilfsgütern hängt von einem gut geplanten und koordinierten Versorgungssystem ab. Deshalb Aktivität zur Stärkung der Lieferkette (SCS), das von Management Sciences for Health (MSH) und seinen Partnern umgesetzt wird, arbeitet eng mit dem äthiopischen Gesundheitsministerium und dem Ethiopian Pharmaceutical Supply Service (EPSS) zusammen, um die nationale Gesundheitsversorgungsplanung zu verbessern.

Vom 5. bis 7. Juni unterstützte SCS den Workshop zur Überprüfung des Versorgungsplans für Gesundheitsgüter im dritten Quartal des Haushaltsjahres 2025 in Adama. Die Veranstaltung brachte 3 Interessenvertreter aus Regierung und Partnerorganisationen – darunter UNICEF, UNFPA, Results for Development, Clinton Health Access Initiative und JSI – zusammen, um die nationalen Versorgungspläne für HIV, Tuberkulose, Malaria sowie die Gesundheit von Mutter, Neugeborenem und Kind (MNCH) zu aktualisieren. Erstmals wurde die Impfstoffprognose in den umfassenderen Prozess integriert, was einen einheitlicheren Ansatz für die Planung von Gesundheitsgütern signalisiert.

In seiner Eröffnungsrede betonte Herr Workneh Abebe, Director of Demand Management bei EPSS, die Bedeutung einer soliden Versorgungsplanung für die Erreichung der Gesundheitsreformziele Äthiopiens und den unterbrechungsfreien Zugang zu Gesundheitsgütern.

Versorgungsplandiagramm
Q3 FY25 Lieferplan für Artesunat-Injektion – QAT Platform Insight

Auf den bisherigen Erfolgen aufbauen 

SCS spielte eine zentrale Rolle bei der Durchführung des Workshops – durch die Leitung technischer Sitzungen, die Analyse nationaler Lagerdaten und die Unterstützung bei der Überarbeitung der Versorgungspläne. Die Initiative baut auf früheren Investitionen der US-Regierung in Äthiopiens Lieferkettensysteme auf, insbesondere durch die Einführung des QAT, das die Prognose und Entscheidungsfindung programmübergreifend verbessert hat.

Obwohl Herausforderungen wie Finanzierungslücken und inkonsistente lokale Produktion weiterhin bestehen, wurden im Rahmen des Workshops wichtige Meilensteine ​​erreicht, darunter die Entwicklung von Aktionsplänen und die Identifizierung kritischer Risiken. SCS hat nun zur Fertigstellung eines nationalen Aktionsplans beigetragen, um diese Herausforderungen zu bewältigen und sicherzustellen, dass Gesundheitseinrichtungen weiterhin ohne Unterbrechung die benötigten Güter erhalten.